Wir feiern die „Geburtsstunde“ des Elisabethfehnkanals!

Beim Tag des offenen Denkmals im September 2015 schipperte die Barkasse „Einigkeit“ bereits durch den Kanal - im Juni kommt sie wieder.

Beim Tag des offenen Denkmals im September 2015 schipperte die Barkasse „Einigkeit“ bereits durch den Kanal – im Juni kommt sie wieder.

170 Jahre wird er alt und ist noch sehr „rüstig“: der Elisabethfehnkanal. Ein Grund zum Feiern! Wir rufen deshalb für Sonntag, den 19. Juni den „Tag des Elisabethfehnkanals“ aus. Mit Schiffsfahrten auf dem Kanal und einem zünftigen Grillfest am Kanal soll daran erinnert werden, dass die Arbeiten für den Kanal vor 170 Jahren begannen – und dass der Kanal heute der letzte noch voll schiffbare Fehnkanal Deutschlands ist.

Am 23. Juni 1846, so hält es die Elisabethfehner Chronik fest, begann der „Conducteur“ Ino Hayen Fimmen mit zwei Handlangern, die mögliche Linienführung eines neuen Kanals zu vermessen, der unter anderem durch das bis dahin unerschlossene Ostermoor führen sollte. Diese Planungen markieren den Anfangspunkt des Großprojekts „Hunte-Ems-Kanal“. Ein Teilstück dieser Wasserstraße ist der knapp 15 Kilometer lange Elisabethfehnkanal. Auf Basis der Vermessungen von Fimmen wurde er ab Mitte der 1850er Jahre in über 20-jähriger, mühevoller Arbeit gegraben. Heute – 170 Jahre nach den Vermessungsarbeiten – ist der Elisabethfehnkanal der letzte in Deutschland noch voll schiffbare Fehnkanal.

ProgrammDie Bürgerinitiative Rettet den Elisabethfehnkanal nimmt dieses Datum zum Anlaß, Menschen den Kanal näher zu bringen: Bei einer Fahrt mit der Barkasse „Einigkeit“ besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, den Kanal vom Schiff aus zu erkunden und zu genießen. Um 10.15 Uhr startet das Schiff an der Schleuse Dreibrücken in Richtung Küstenkanal. Dort wird gewendet und die Fahrt geht zurück bis nach Dreibrücken. Gäste können an den Schleusen und am Anleger des Bootsclubs Kamperfehn aus- und einsteigen. Die Reservierung der Karten ist dringend empfohlen, denn die Teilstrecken (zum Preis von EUR 2,50), die die Barkasse Einigkeit schon im vergangenen Jahr zum „Tag des offenen Denkmals“ abfuhr, waren damals weitgehend ausverkauft.

Der Tag wird ab 16.30 Uhr mit einem gemütlichen Grillfest am Bootsanleger in Dreibrücken (Mühlenstraße) abgeschlossen. Alle Liebhaber des Elisabethfehnkanals sind dazu eingeladen – „solange der Vorrat reicht“! Für Jung und Alt werden Überraschungen vorbereitet.

Tickets für die Schiffsfahrten können per Email reserviert werden: elisabethfehn@gmx.de oder telefonisch bei:

Andrea Blömer (0176) 32 22 51 02

Gunda Schröder (0177) 1 56 28 54

Hans Bunger (0179) 5 77 63 86

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Ein wichtiger Tag für das ganze Fehngebiet!

Jetzt rückt der Neubau der Schleuse Osterhausen in greifbare Nähe. Mit der Eigentumsübernahme der Schleuse durch den Landkreis Cloppenburg wurde ein wichtiges Hindernis auf dem Weg zum Neubau überwunden. Für Elisabethfehn und das ganze Fehngebiet ist das ein ganz wichtiges Ereignis, denn dies schafft eine ganz wesentliche Voraussetzung dafür, den letzten schiffbaren Fehnkanal Deutschlands zu erhalten. Am Mittwoch (25.11.2015) haben der Bund als bisheriger Eigentümer und

2015_11_25 NWZ  Kommentar

NWZ 26.11.2015

der Landkreis Cloppenburg die Übergabe der Schleuse besiegelt. Für einen symbolischen Kaufpreis von 1 Euro hat der Landkreis die Schleuse vom Bund erworben. Als Eigentümer kann der Landkreis nun die letzten noch fehlenden Finanzmittel einwerben, die für den Neubau benötigt werden. Der Neubau wird die etwa 150 Jahre alte Schleuse am nördlichen Ausgang des Elisabethfehnkanals ersetzen. Das alte Bauwerk ist marode und auf Dauer nicht mehr funktionsfähig.

Bislang sind rund 75 Prozent der nötigen Finanzmittel für den Neubau vorhanden. Der Landkreis kann erst dann mit den Baumaßnahmen beginnen, wenn alles Geld eingeworben wurde. Ein frühzeitigerer Beginn wäre „förderschädlich“, das heißt: Geldgeber würden ggf. abspringen, wenn mit der Maßnahme begonnen würde, bevor die gesamte Summe auf dem Tisch liegt. Der Landrat sieht insofern das Jahr 2016 als „entscheidendes Jahr“. Das sehen wir auch so – und hoffen auch auf den ersten Spatenstich in 2016.

Die Bürgerinitiative, die vor zwei Jahren als Verein gegründet wurde und heute etwa 650 Mitglieder hat, darunter 25 Vereine und Institutionen aus der Region, kämpft seit drei Jahren für die neue Schleuse. Als im Oktober 2012 bekannt wurde, dass der Bund die Mittel für den Neubau gestrichen hatte, begann der Protest der Bürgerinnen und Bürger, dessen Früchte nun sichtbar werden. Siehe Chronologie der Ereignisse.

Medienberichte zur Schleusenübernahme finden sich hier.

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Kurs Schleusen-Neubau – volle Fahrt voraus!

Auch Politiker waren am Tag des offenen Denkmals unserer Einladung zu einer Schifffahrt auf dem Elisabethfehnkanal gefolgt... hier sehen wir sie nach dem Einlaufen in die Schleuse Dreibrücken.

Auch Politiker waren am Tag des offenen Denkmals unserer Einladung zu einer Schifffahrt auf dem Elisabethfehnkanal gefolgt.

Gute Nachrichten! Der Vertrag, mit dem das Eigentum der Schleuse Osterhausen vom Bund auf den Landkreis Cloppenburg übertragen wird, liegt vor. Er sei „unterschriftenreif“, berichtete der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Meppen, Holger Giest, am Sonntag in Elisabethfehn. Der Amtsleiter war – gemeinsam mit einer Reihe von Politikern – unserer Einladung zu einer Schifffahrt mit der Barkasse EINIGKEIT auf dem Kanal gefolgt. Landrat Johann Wimberg, der ebenfalls an Bord war, zeigte sich erfreut über diese Nachricht. Die beiden sagten zu, jetzt schnell einen Termin für die Unterzeichnung zu vereinbaren.

Dieser Vertrag ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Neubau der Schleuse Osterhausen. Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren hatte Staatssekretär Enak Ferlemann bei einem Zusammentreffen mit der Bürgerinitiative das Versprechen gegeben, dass die Schleuse neu gebaut wird. Der Kreistag des Landkreises Cloppenburg hatte kurz zuvor beschlossen, das Eigentum an der Schleuse zu übernehmen, um damit eine Finanzierung des Neubaus aus verschiedenen Quellen zu ermöglichen.

Unter anderem soll ein nicht unerheblicher Betrag aus Mitteln des Bundes für den Denkmalschutz fließen. Diese Mittel sind allerdings ausschließlich für Projekte und Bauwerke zu bekommen, die nicht im Eigentum des Bundes sind. Der Landkreis als neuer Eigentümer der Schleuse kann diese Mittel jetzt beantragen und damit die letzte Finanzierungslücke schließen. Die Vorbereitungen dafür sind seit langem im Gange. Die Hoffnung, dass die Mittel in 2016 fließen, steigt – und damit auch die Hoffnung auf den ersten Spatenstich für die Schleuse.

Das sind gute Nachrichten. Also: Volle Fahrt voraus!

Das Bild unten zeigt, von rechts: Hans-Hermann Murra (Bürgerinitiative), Holger Giest (Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Meppen), Gabriele Groneberg (Mitglied des Bundestags), Johann Wimberg (Landrat), Ewald Schneider (Gemeinderat Barßel), Heinz Kröger (Vorsitzender des Gemeinderats Saterland), Hans Meyer (Kreistag), Sven Stratmann (Bürgermeister Friesoythe), Uschi Nüdling (Stellv. Bürgermeisterin Gemeinde Barßel), Karl-Heinz Bley (Mitglied des Landtags), Walter Eberlei, Henning Schünemann (beide BI), Josef Wagner (Stellvertretender Bürgermeister Gemeinde Barßel); verdeckt: Hans-Joachim Janssen (Mitglied des Landtags), Judith Vey-Höwener (Gemeinderat Barßel), Irmtraud Kannen (Kreistag).

Auf Einladung der Bürgerinitiative nahmen eine Reihe von Amtsträgern an einer Schifffahrt auf dem Elisabethfehnkanal teil. Das Bild zeigt von rechts: Hans-Hermann Murra (Bürgerinitiative), Holger Giest (Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Meppen), Gabriele Groneberg (Mitglied des Bundestags), Johann Wimberg (Landrat), Ewald Schneider (Gemeinderat Barßel), Heinz Kröger (Vorsitzender des Gemeinderats Saterland), Hans Meyer (Kreistag), Sven Stratmann (Bürgermeister Friesoythe), Uschi Nüdling (Stellv. Bürgermeisterin Gemeinde Barßel), Karl-Heinz Bley (Mitglied des Landtags), Walter Eberlei, Henning Schünemann (beide BI), Josef Wagner (Stellvertretender Bürgermeister Gemeinde Barßel); verdeckt: Hans-Joachim Janssen (Mitglied des Landtags), Judith Vey-Höwener (Gemeinderat Barßel), Irmtraud Kannen (Kreistag). Fotos: Ferdi de Jonge

 

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Handwerk, Technik, Industrie – die Denkmäler Elisabethfehns erleben

Mit einem bunten und spannenden Veranstaltungsprogramm wollen das Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn und die Bürgerinitiative Rettet den Elisabethfehnkanal e.V. zum bundesweit organisierten „Tag des offenen Denkmals“ beitragen. Dieser findet am Sonntag, den 13. September, statt. Handwerk, Technik und Industrie haben Elisabethfehn seit jeher geprägt, so dass der Fehnort, eines Denkmalortes würdig, eine Reihe von Denkmälern hat. Neben den Torfabbaumaschinen im Moor- und Fehnmuseum und der historischen Torfkoksfabrik, ist auch der gesamte Elisabethfehnkanal mit seinen Schleusen und Klappbrücken ein amtlich anerkanntes Industriedenkmal.
Museum und Bürgerinitiative wollen an dem Tag dazu beitragen, die verschiedenen Denkmäler des Ortes in den Fokus zu nehmen. Das Programm ist vielseitig: Radtouren, Führungen (z.B. durch die Torfkoksfabrik und das Museum), Fahrten mit einem Schiff auf dem Kanal, ein Fotowettbewerb, Schaubacken am Museum, all dies soll den Ort und seine Geschichte „mit allen Sinnen erlebbar“ machen, wie die Veranstalter versprechen.

Das Programm im Einzelnen:
• Unter fachkundiger Führung gibt es zwei Fahrradtouren entlang des Kanals, jeweils vormittags (10 Uhr) und nachmittags (14 Uhr), jeweils ab Museum mit dem Ziel Dorfgemeinschaftshaus. Dort findet am gleichen Tag der Brauchtums- und Handwerkermarkt statt, der wie jedes Jahr von der Dorfgemeinschaft e.V. veranstaltet wird. Sowohl im Haus als auch davor werden handgefertigte Besonderheiten angeboten. Unter anderem stellen ein Schmied und ein Imker ihre Handwerke vor. Highlights sind die historische Trecker-Ausstellung und die Vorführung dieser landwirtschaftlichen Geräte. Gästeführer Hans Bunger wird den Radlern nicht nur den Weg zum Markt weisen – sondern auf dem Weg auch viele Besonderheiten am Kanal erläutern.
• Unterwegs können die Radler eine spannende Führung durch die Torfkoksfabrik erleben. Der Eigentümer der Fabrik, Ludger Lange, wird das Gebäude um 12 Uhr und 16 Uhr für die Radler, aber auch für andere Interessierte, öffnen und einen Einblick in die stillgelegte Industrieanlage ermöglichen. Zeitfenster für die Fahrradtouren
Barkasse Einigkeit2Schifffahrten auf dem Kanal mit der Barkasse „Einigkeit“: Dieses Boot wird an dem Tag von Osterhausen zum Küstenkanal und zurück fahren. Jeweils von Schleuse zu Schleuse ist ist für 25 Gäste das Mitfahren möglich (zum Preis von EUR 2,50). Auch hier gibt es unterwegs Wissenswertes über den Kanal zu erfahren: Walter Eberlei, Vorsitzender der Bürgerinitiative, wird die Fahrgäste unterwegs über den Kanal in Geschichte und Gegenwart informieren. Für eine Rückfahrt zum Ausgangspunkt per Bus ist gesorgt. Tickets für die Schifffahrten sind im Vorverkauf im Moor- und Fehnmuseum erhältlich. Erste Abfahrt: 10.15 Uhr Dreibrücken. Reservierung: 04499-2222 oder per Email an elisabethfehn@gmx.de – Informationen zu den Teilstrecken und zum Buchungsstand der einzelnen Strecken finden sich in der Rubrik „Aktuelles“.
• Ein traditionserfahrener Bäcker wird am Moor- und Fehnmuseum das traditionelle Brotbacken erklären und vorführen. Um ca. 8:00 Uhr beginnt der Bäcker mit seiner Arbeit und freut sich über „Schaulustige“. Ab ca. 11:00 Uhr können Brote käuflich erworben werden.
• Der Elisabethfehnkanal ist für Freitzeitsportler nicht mehr wegzudenken. Die Paddel- und Pedalstation Barßel bietet am Tag des offenen Denkmals ein Schnupperangebot für neugierige Interessenten. Jede Stunde können 25 Personen eine einstündige Tour beginnen. Um eine Anmeldung beim Moor- und Fehnmuseum wird bis zum 11.09.2015 gebeten (Tel: 04499 – 2222).
• Ein Fotowettbewerb zum Thema „Handwerk, Technik, Industrie“ soll Hobbyfotografen ermutigen, sich per Foto mit den Denkmälern des Ortes zu beschäftigen: also mit dem Elisabethfehnkanal samt Schleusen und Brücken, der Torfkoksfabrik, den Museumsgebäuden (Kanalwärterhaus und Teestube) oder den Maschinen der industriellen Torfgewinnung auf dem Museumsgelände des Moor- und Fehnmuseums. Weitere Infos dazu auf der Webseite des Museums.

Das ausführliche Programm findet sich hier: Denkmaltag in Elisabethfehn PROGRAMM (pdf-Datei) – weitere Informationen können auch mündlich oder telefonisch im Moor- und Fehnmuseum erfragt werden (04499 2222).

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Attraktivität des Kanals: Alle müssen an einem Strang ziehen

Die politischen und administrativen Vorbereitungen für den Neubau der Schleuse Osterhausen sind auf einem guten Wege, wie alle verantwortlichen Politiker betonen. Alle rechnen damit, dass die Schleuse kommt. Das ist gut und das ist ein großer Erfolg für den Erhalt des Kanals, ja, geradezu die entscheidende Voraussetzung. Doch der Neubau allein ist nicht alles. Jetzt wird es darum gehen müssen, die Attraktivität des Elisabethfehnkanals für den Tourismus noch weiter zu steigern. Denn langfristig ist der Kanal nur dann zu erhalten, wenn möglichst viele Wassertouristen und in deren Gefolge auch mehr Rad-, Wohnmobil- oder sonstige Touristen nach Elisabethfehn kommen.

Die Wassertouristen – also die, die mit dem Boot anreisen – sind Zielgruppe und Attraktivitätsfaktor zugleich. Als Zielgruppe sollen möglichst viele gewonnen werden, durch den Kanal zu fahren, aber auch im Kanal zu verweilen. Studien zeigen, dass Wassertouristen im Urlaub gerne ein paar Tage an Orten verweilen und dort auch bereit sind, für Einkäufe, Gastronomie etc. Geld auszugeben – gut für die örtliche Wirtschaft! Als Attraktivitätsfaktor sind Wassertouristen zu sehen, weil die anderen Touristen – also die, die per Rad oder Wohnmobil reisen oder sich eine Ferienwohnung am Kanal mieten – das Bild des lebendigen, schiffbaren Kanals mit seinen historischen Brücken und Schleusen lieben und schätzen. Dafür braucht man die Bootfahrer auch.

Deshalb ist die Frage, wie die Attraktivität des Kanals für Wassertouristen gesteigert werden kann, besonders wichtig. Ein wichtiger Punkt wären zusätzliche Anlege-möglichkeiten, zum Beispiel in Dreibrücken, um dort für ein paar Tage oder auch nur für eine Nacht zu verweilen. Dort gibt es das tolle Moor- und Fehnmuseum, dort gibt es Einkaufsmöglichkeiten. Ähnlich attraktive Punkte gibt es auch im weiteren Verlauf des Kanals.

Ein ganz wichtiger Punkt ist auch die Bedienung der Schleusen und Brücken. Diese wird gegenwärtig diskutiert. Hintergrund ist, dass im Zuge der Verhandlungen zwischen Bund und Landkreis über die Schleuse Osterhausen vereinbart wurde, dass der Landkreis in Zukunft die Verantwortung für die Bedienung der Schleusen und Brücken im Kanal übernimmt. Der Landkreis kann und will das aber nicht alleine stemmen, sondern braucht Unterstützung aus der Region. Wir haben als Bürgerinitiative den Landrat deshalb aufgefordert, sich mit allen Akteuren aus der Region, darunter auch den angrenzenden Kommunen sowie den Vereinen zusammenzusetzen, um ein Gesamtkonzept für diese Frage zu entwickeln.

Dabei ist zu bedenken, dass diese Bedienung in der Saison an über 200 Tagen gewährleistet sein muss. Täglich sind dabei mindestens zwei Durchfahrten (je eine in jede Richtung) anzubieten. Für die Schleuse und Brücke in Osterhausen sollten vier Bedienungen pro Tag erfolgen, um eine für Wassertouristen attraktive Einfahrt in den Kanal bis Dreibrücken zu ermöglichen.

Den Elisabethfehnkanal fit für die Zukunft zu machen, bedeutet, ihn noch attraktiver zu präsentieren. Damit das gelingt, müssen alle Akteure, denen der Kanal am Herzen liegt, an einem Strang ziehen.

Medienberichte zu diesem Thema

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Landrat Wimberg: Planungen für Schleusenbau stehen

Der Bau einer neuen Schleuse im Elisabethfehnkanal rückt immer näher. Landrat Johann Wimberg konnte bei einer sehr gut besuchten Bürgerversammlung (am 6. März 2015 in Elisabethfehn) Hoffnungen machen: Die Absprachen mit dem Ministerium über die Eigentumsübertragung der Schleuse Osterhausen an den Landkreis sind abgeschlossen, der Landkreis wartet nur noch auf das endgültige Vertragsdokument. Und die Finanzierung des notwendigen Ersatzbaus stehe auf einer soliden Planungsgrundlage. Wenn alles gut laufe, könne eventuell noch in diesem Jahr mit den Bauvorbereitungen begonnen werden. Weiterlesen

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Ein gutes Neues Jahr! Wir hoffen auf den ersten Spatenstich!

Ein gutes Neues Jahr! Möge es ein glückliches, friedliches und erfreuliches Jahr werden. ERFREULICH, so hoffen wir, auch im Blick auf den Elisabethfehnkanal. Wir hoffen als Bürgerinitiative, dass der lange Kampf um die notwendige neue Schleuse in diesem Jahr endlich zu dem von allen gewünschten Ergebnis führt. Seit über zwei Jahren setzen wir uns für den Neubau ein. Seit fast zwei Jahren hören wir von Politikern aller Parteien und aller Ebenen, dass sie für den Neubau eintreten. Jetzt wird es Zeit. Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger sehen, dass die Versprechen eingelöst werden. Zeit für den ersten Spatenstich! Weiterlesen

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Wimberg: Elisabethfehnkanal hat eine besondere Bedeutung

Johann Wimberg tritt heute das Amt des Landrats im Landkreis Cloppenburg an. Der Landkreis Cloppenburg spielt für den Erhalt des Elisabethfehnkanals eine wichtige Rolle. Im August 2013 hat der Kreistag auf Vorschlag des damaligen Landrats Eveslage beschlossen, die Trägerschaft für die neue Schleuse Osterhausen zu übernehmen. Dies ist wichtige Voraussetzung dafür, dass Bund, Land und andere Geber den Neubau mitfinanzieren werden. Vor der Landratswahl im Mai 2014 führten wir ein kleines Interview mit dem damaligen Kandidaten Wimberg, das wir heute an dieser Stelle veröffentlichen. Dem neuen Landrat wünschen wir eine erfolgreiche Amtszeit und freuen uns auf gute Zusammenarbeit! Weiterlesen

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Bilanz nach zwei Jahren Bürgerinitiative: Es ist fast geschafft!

Am 28. Oktober 2012 platzte uns der Kragen! Auf Facebook protestierten wir dagegen, dass die Politik die Mittel für den Neubau der Schleuse Osterhausen „ersatzlos“ gestrichen hatte. Das wäre das Ende für den letzten voll schiffbaren Fehnkanal in Deutschland gewesen. Bald hätte vermutlich nur noch ein Entwässerungsgraben an die Geschichte Zeitungenunseres Dorfes erinnert. Aber das wollten wir nicht hinnehmen. Nicht kampflos jedenfalls! Innerhalb weniger Stunden fanden wir Hunderte Mitstreiter, nach wenigen Tagen waren es schon über Tausend. Inzwischen hat unsere Initiative über 12.000 Unterstützer – sei es durch das Internet (Facebook), oder sei es über den Weg einer ganz normalen Unterschriftenliste. Unser Verein, den wir im September 2013 gründeten, um unsere Arbeit auf eine langfristig feste Basis zu stellen, hat schon knapp 600 Mitglieder. Darunter sind 15 Vereine und Institutionen, die ihrerseits mehrere tausend Mitglieder vereinen. Weiterlesen

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Marathonlauf, Kilometer 40… – aber wir kommen ans Ziel!

Das Bild von den Olympischen Spielen kennen wir: Nach etwas über 40 Kilometern laufen die Marathonläufer ins Stadion ein. Es fehlt nur noch wenig, dann sind sie am Ziel. Aber gerade die letzten Meter können sehr, sehr anstrengend werden. Die Beine schmerzen höllisch. Der Durst quält. Der Atem fehlt. Aufgeben? Alles hinschmeissen? Ja, der „innere Schweinehund“ kommt auf solche Gedanken. Aber NEIN. Die Ziellinie ist schon in Sicht. Das motiviert. Mobilisiert die letzten Kräfte. Treibt voran. Marathonlauf, Kilometer 40: So fühlt sich gerade unser Kampf um die Schleuse Osterhausen an. Weiterlesen

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