Sommerfest 2019 – herzliche Einladung!

Am 30. Juni 2019 feiern wir wieder unser Sommerfest am Kanal. In Dreibrücken geht es um 15.30 Uhr los. Wer schon um 14.30 Uhr bei der Schleuse vorbeischauen will, kann das gerne machen: Wir sind dann vor Ort und informieren nach bestem Wissen…

Auf Youtube gibt’s mehr Infos zum Fest, einfach hier klicken (ggf. in neuem Fenster öffnen oder diesen Link in neues Fenster kopieren: https://youtu.be/wCVmcvWAV00 )

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Der Neubau der Schleuse geht voran!

Der Neubau der Schleuse Osterhausen geht in großen Schritten voran. Fleissig wird auf der Baustelle gearbeitet. Der Zeitplan scheint voll im Griff zu sein. Hier einfach eine Auswahl von Fotos, mit denen Egon Buss den Baufortschritt dokumentiert.

Und folgende Einladung: Am Sonntag, den 30. Juni 2019, feiern wir ab 15.30 Uhr unser diesjähriges Sommerfest am Kanal (in Dreibrücken). Schaut doch vorher – um 14.30 Uhr – mal bei der Schleuse in Osterhausen vorbei. Wir sind vor Ort und werden die uns vorliegenden Infos zum Baufortschritt dort erläutern.  Und danach geht’s zum Feiern an den Kanal.

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Endlich! Der 1. Spatenstich ist erfolgt!

Der 28. Februar 2019 ist ein wirklich großartiger Tag für die Bürgerinitiative und für ganz Elisabethfehn: Für den Neubau der Schleuse Osterhausen ist der 1. Spatenstich erfolgt! Jetzt beginnen die Bauarbeiten und sollen in einem Jahr zur Fertigstellung der neuen Schleuse führen. Landrat Johann Wimberg als Bauherr, Vertreter der Finanzgeber und Walter Eberlei für die Bürgerinitiative setzten den Spaten zum symbolischen Beginn der Bauarbeiten an (siehe Foto oben).

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Ausdrücklich dankte der Landrat der BI mit ihren über 600 Mitgliedern für das große Engagement.

In seiner Ansprache an der Scheuse dankte Landrat Wimberg allen, die zum Gelingen dieses ganz besonderen Projekts beigetragen haben. Ganz ausdrücklich bedankte er sich auch bei der Bürgerinitiative für ihr anhaltendes und großes Engagement. Schon auf dem Weg zur Schleuse war der Landrat an vielen Bannern der Bürgerinitiative vorbeigefahren. Den Slogan der BI „Einigkeit macht stark: Schleuse wird gebaut“ griff Johann Wimberg in seiner Rede positiv auf und verwies darauf, wie wichtig es sei, wenn viele Akteure an einem Strang ziehen.

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Für die BI setzen sie den 1.Stich gemeinsam: Gunda Schröder und Walter Eberlei.

Seit fast sieben Jahren engagiert sich die Bürgerinitiative dafür, dass die Schleuse gebaut wird. Sie wurde von Gunda Schröder und Walter Eberlei gegründet als es im Oktober 2012 hieß: Die Mittel für den Neubau der Schleuse sind „ersatzlos gestrichen“. Mit viel Ausdauer und viel Kreativität, mit vielen Aktionen, mit Demonstrationen und Festen, mit Fachgesprächen, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit wurde über Jahre getrommelt – so laut, dass es auch in Berlin und Hannover zu hören war.

Schließlich willigte der Bund ein und der Bundestag sagte umfangreiche Finanzmittel zur Finanzierung des Neubaus zu – ergänzt durch weitere Finanzmittel aus einer Reihe von Quellen, darunter der Landkreis Cloppenburg, die Gemeinden Barßel und Saterland, die Stadt Friesoythe und verschiedene Stiftungen und Unternehmen. Das notwendige Baubudget von 1,7 Millionen Euro wurde so erreicht.

Für einen symbolischen Kaufpreis von 1 Euro „kaufte“ der Landkreis die Schleuse vom Bund und übernahm damit Verantwortung und Initiative für das Projekt. Walter Eberlei: „Die Bürgerinitiative bedankt sich ganz ausdrücklich beim Landkreis Cloppenburg – dem Kreistag, der Verwaltung und dem alten wie dem neuen Landrat -, dass das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger gehört und aufgenommen wurde.“

Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Bauarbeiten wie geplant vonstattengehen. Dann wird das neue Bauwerk im März 2020 eröffnet und der Traum der Bürgerinitiative wird wahr!

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Vor rund 70 Menschen, die zum 1. Spatenstich gekommen waren, bedankt sich Landrat Johann Wimberg bei allen, die den Neubau der Schleuse ermöglicht haben. Fotos: Egon Buss

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Neubau der Schleuse: Alle Ampeln auf grün

Die Vorbereitungen für den Neubau der Schleuse Osterhausen laufen auch Anfang 2018 planmäßig weiter. Wie der Landkreis Cloppenburg uns im Februar 2018 auf Anfrage mitteilte, arbeitet das beauftragte Ingenieurbüro intensiv an den Planungsunterlagen. Ein Großteil der Statik liegt demnach bereits dem Prüfstatiker zur Prüfung vor. In Kürze wird der Entwurf des Leistungsverzeichnisses fertiggestellt, der dann mit der Denkmalschutzbehörde und den weiteren Beteiligten abgestimmt wird. Danach folgen die weiteren Schritte in Richtung Ausschreibung der Arbeiten.

Damit bestätigte der Landkreis die Informationen, die uns bereits im Oktober 2017 gegeben worden waren. In einer Versammlung der Bürgerinitiative Rettet den Elisabethfehnkanal berichteten damals  Katharina Deeben, Leiterin Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Landkreises Cloppenburg, sowie Berend Snippe, Technischer Berater des Landkreises, über den Stand der Dinge. Vor rund 50 Zuhörern vermittelten sie die positive Grundbotschaft: „Alle Ampeln stehen auf grün“, so Snippe. Das kam gut an und wurde mit Applaus bedacht.

EFK_logo_high_res-568Walter Eberlei, Vorsitzender der Bürgerinitiative, bedankte sich bei den beiden Gästen: „Viele Menschen in Elisabethfehn und der ganzen Region sind froh und dankbar, dass der Schleusenneubau nun gesichert auf dem Weg ist.“ Er erinnerte daran, dass fast auf den Tag genau vor fünf Jahren die Arbeit der Bürgerinitiative begann, als damals bekannt wurde, dass der Bund die Mittel für den Schleusenneubau ersatzlos gestrichen hatte.

Katharina Deeben zeigte den langen Weg seither auf, die Finanzierung des Schleusenbaus zu sichern. Erst als die letzte Finanzierungslücke geschlossen war, durften die Planungen beginnen. Das war im Frühjahr 2017. Mit Berend Snippe habe man dann einen erfahrenen Wasserbauingenieur gewonnen, der für den Landkreis das Projekt begleitet und in allen Arbeitsschritten berät. Dabei seien zahlreiche Aspekte zu bedenken, die das Projekt einmalig machten, darunter Denkmalschutz und wasserrechtliche Fragen. Doch bis jetzt laufe alles sehr gut, berichtete Deeben.

Berend Snippe stellte technische Einzelheiten des Vorhabens vor. Schon jetzt habe es eine Reihe von nötigen Voruntersuchungen gegeben, um dem Planungsbüro die nötigen Informationen bereit zu stellen. Es sei schwierig gewesen, ein Ingenieurbüro zu finden, das – in Zeiten der Hochkonjunktur – die Pläne vorbereitet. Doch hier sei nun ein erfahrenes Büro in Hamburg gefunden und unter Vertrag genommen worden. Sobald die Pläne konkreter sind, sollen diese auch den örtlichen Wassersportvereinen vorgestellt werden, um konkrete Details dann auch mit den künftigen Nutzern abzustimmen und sich Anregungen zu holen.

Auf einen präzisen Zeitplan zum Bau könne man sich nicht festlegen. Snippe verwies darauf, dass dieser Schleusenbau ein einmaliges Sonderprojekt sei. Da müsse man Schritt für Schritt vorgehen: „Eile schadet da nur.“ Wenn die bundesweite Ausschreibung im Februar/März 2018 erfolge, könne man noch im kommenden Jahr mit den Auftragsvergaben rechnen. Wann dann aber genau die Bagger anrollen, müssen mit den Unternehmen fein abgestimmt werden. Außerdem wolle man darauf achten, dass die Sportbootsaison möglichst wenig beeinträchtigt werden. Auch die genaue Bauzeit sei von vielen Unwägbarkeiten gekennzeichnet. Fazit: Wann genau die neue Schleuse ihren Betrieb aufnehmen kann, ist heute noch nicht zu sagen. Die Zuhörer nahmen es gelassen: „Hauptsache, die Schleuse kommt und wird solide gebaut“, kommentierte Walter Eberlei, und bedankte sich bei den Gästen für die erfreulichen Informationen.

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18. Juni 2017: Tag des Elisabethfehnkanals

Auch in diesem Jahr heisst es am letzten Sonntag vor den Sommerferien (18. Juni): Tag des Elisabethfehnkanals! Mit der beliebten – und im vergangenen Jahr schon zwei Wochen vor dem Tag ausverkauften (!!!) – Bootstour auf dem Kanal bieten wir erneut eine wunderbare Gelegenheit, den Kanal vom Wasser aus zu erleben. Und nachmittags gibt’s wieder ein tolles Grillfest am Kanal – herzliche Einladung!

Am Tag des Elisabethfehnkanals erinnern wir an die Geburtsstunde des Kanals, der heute der letzte, noch voll schiffbare Fehnkanal Deutschlands ist. Am 23. Juni 1846, so hält es die Elisabethfehner Chronik fest, begann der „Conducteur“ Ino Hayen Fimmen mit zwei Handlangern, die mögliche Linienführung eines neuen Kanals zu vermessen, der unter anderem durch das bis dahin unerschlossene Ostermoor führen sollte. Diese Planungen markieren den Anfangspunkt des Großprojekts „Hunte-Ems-Kanal“. Ein Teilstück dieser Wasserstraße ist der knapp 15 Kilometer lange Elisabethfehnkanal. Auf Basis der Vermessungen von Fimmen wurde er ab Mitte der 1850er Jahre in über 20-jähriger, mühevoller Arbeit gegraben.

FahrplanDie Bürgerinitiative Rettet den Elisabethfehnkanal nimmt dieses Datum zum Anlaß, Menschen den Kanal näher zu bringen: Bei einer Fahrt mit der Barkasse „Einigkeit“ besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, den Kanal vom Schiff aus zu erkunden und zu genießen. Um 10.15 Uhr startet das Schiff an der Schleuse Dreibrücken in Richtung Küstenkanal (siehe Fahrplan). Dort wird gewendet und die Fahrt geht zurück bis nach Dreibrücken. Gäste können an den Schleusen und am Anleger des Bootsclubs Kamperfehn aus- und einsteigen.

Einigkeit - 2015

Im vergangenen Jahr waren die Fahrten ausverkauft – also: nicht zu lange warten und Karten bestellen!

Je Fahrt können bis zu 25 Gäste mitfahren. Ein Streckenabschnitt kostet 2,50 EUR. Die gesamte Tagesfahrt (Dreibrücken – Kampe – Dreibrücken) kostet 15 EUR. Für die kostenlose Rückfahrt zum Ausgangspunkt sorgt Taxi Gaedeke (besten Dank!). Karten können reserviert werden bei Egon Buß (04499 – 919594) oder bei Hans Bunger (0179 – 5776386).

Abschluss des Tages ist dann ab 16.30 Uhr ein Sommerfest am Kanal. Ort: Dreibrücken, nördlich der Brücken und der Schleuse (an der Mühlenstraße). Es wird gegrillt und für Getränke ist ebenfalls gesorgt – gute Stimmung garantiert. Wir laden herzlich ein, den Tag fröhlich mit uns ausklingen zu lassen.

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Schon 2016 stand unser Sommerfest am Kanal unter dem Motto „Einigkeit macht stark“ – rund 300 Menschen feierten „ihren“ Kanal. Foto: Ferdi de Jonge

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Die Zukunft des Elisabethfehnkanals hat begonnen!

Schleusen und Brücken am Elisabethfehnkanal werden ab sofort durch neue Schleusenwärter bedient. Fotos: Egon Buß

Seit Anfang Mai 2017 greift nun der erste Teil des neuen Konzepts für den Elisabethfehnkanal: die Schleusen und Brücken werden künftig nicht mehr vom Wasser- und Schifffahrtsamt bedient, sondern durch Schleusenwärter der Gemeinde Barßel (bzw. in Osterhausen des Vereins OVE). Damit liegt die Verantwortung für den Betrieb des Kanals nun nicht mehr beim Bund, sondern beim Landkreis Cloppenburg, der die praktische Umsetzung delegiert hat. Auf unserer Service-Seite für Wassersportler (siehe auf dieser Webseite unter dem Menüpunkt „Wassersport“ finden sich die aktuellen Infos für Durchfahrten). Die neuen Schleusenwärter haben in diesesn Tagen ihren Dienst aufgenommen (siehe Fotos).

Der wichtige weitere Teil des Konzepts ist der Neubau der Schleuse Osterhausen, für den wir fast fünf Jahre gekämpft haben. Wie berichtet ist die Finanzierung des Neubaus inzwischen gesichert und die Vorbereitungen für Ausschreibung und Bau haben begonnen.

Das neue EFK-Team der Gemeinde Barßel. Schleusenwärter von links nach rechts:
Gregor Pekeler, Olaf Wolff, Ludger Thoben und Karl-Heinz Coners. Wir wünschen einen guten Einstieg und alles Gute für die neue Aufgabe!

 

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Einigkeit macht stark – Schleuse wird gebaut!

Vier lange Jahre hat es gedauert. Doch jetzt können wir zufrieden das Jahr 2016 beschließen und hoffnungsvoll auf 2017 blicken: Alle Weichen für den Bau der Schleuse sind gestellt. Und auch die Finanzierung steht jetzt endlich. Im kommenden Jahr kann der Bau beginnen. Zur Saison 2018 KÖNNTE die neue Schleuse in Betrieb genommen werden. Wir werden sehen.

Noch fühlt es sich nicht so richtig abgeschlossen an. Noch kommen immer mal wieder Zweifel und Sorgen hoch, ob nicht doch im letzten Moment noch irgendetwas schief gehen und zu einer erneuten Verzögerung führen könnte. Diese Gefühlslage wird wohl bleiben, mindestens bis zum ersten Spatenstich, vermutlich bis zur Inbetriebnahme.

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Einigkeit macht stark – schon unser Sommerfest 2016 am Kanal stand unter diesem Motto. Foto: Ferdi de Jonge

Aber, noch einmal: Alle Weichen sind gestellt. Der Landkreis Cloppenburg ist schon im November 2015 Eigentümer der Schleuse geworden, um die letzten fehlenden Mittel aus einem Denkmalschutzprogramm des Bundes einwerben zu können (solange die Schleuse im Besitz des Bundes war, konnten diese Mittel nicht beantragt werden). Im November 2016 gab der Haushaltsausschuss des Bundestages die Mittel frei. Die Finanzierung der rund 1,7 Millionen Euro Kosten für den Neubau der Schleuse Osterhausen ist damit gesichert (weitgehend aus Mitteln des Bundes, aber auch Land, Kommunen und verschiedene Stiftungen haben etwas beigetragen).

Viele haben an diesem Erfolg ihren Anteil. Es ist zu früh, jetzt schon mit Dank und Lob in verschiedene Richtungen loszulegen. Das wird seine Zeit haben. Doch sicher ist: Dass die Schleuse Osterhausen gebaut wird und dass damit der letzte noch voll schiffbare Fehnkanal Deutschlands gerettet wird, war nur möglich, weil ganz viele Menschen – Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltungen, Journalistinnen und Journalisten, Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien und viele andere mehr – an EINEM Strang gezogen haben, und das auch noch am selben Ende. Einigkeit macht stark!

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Wir feiern die „Geburtsstunde“ des Elisabethfehnkanals!

Beim Tag des offenen Denkmals im September 2015 schipperte die Barkasse „Einigkeit“ bereits durch den Kanal - im Juni kommt sie wieder.

Beim Tag des offenen Denkmals im September 2015 schipperte die Barkasse „Einigkeit“ bereits durch den Kanal – im Juni kommt sie wieder.

170 Jahre wird er alt und ist noch sehr „rüstig“: der Elisabethfehnkanal. Ein Grund zum Feiern! Wir rufen deshalb für Sonntag, den 19. Juni den „Tag des Elisabethfehnkanals“ aus. Mit Schiffsfahrten auf dem Kanal und einem zünftigen Sommerfest am Kanal soll daran erinnert werden, dass die Arbeiten für den Kanal vor 170 Jahren begannen – und dass der Kanal heute der letzte noch voll schiffbare Fehnkanal Deutschlands ist.

Am 23. Juni 1846, so hält es die Elisabethfehner Chronik fest, begann der „Conducteur“ Ino Hayen Fimmen mit zwei Handlangern, die mögliche Linienführung eines neuen Kanals zu vermessen, der unter anderem durch das bis dahin unerschlossene Ostermoor führen sollte. Diese Planungen markieren den Anfangspunkt des Großprojekts „Hunte-Ems-Kanal“. Ein Teilstück dieser Wasserstraße ist der knapp 15 Kilometer lange Elisabethfehnkanal. Auf Basis der Vermessungen von Fimmen wurde er ab Mitte der 1850er Jahre in über 20-jähriger, mühevoller Arbeit gegraben. Heute – 170 Jahre nach den Vermessungsarbeiten – ist der Elisabethfehnkanal der letzte in Deutschland noch voll schiffbare Fehnkanal.

Sommerfest 2016 hoch mit LinieDie Bürgerinitiative Rettet den Elisabethfehnkanal nimmt dieses Datum zum Anlaß, Menschen den Kanal näher zu bringen: Bei einer Fahrt mit der Barkasse „Einigkeit“ besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, den Kanal vom Schiff aus zu erkunden und zu genießen. Um 10.15 Uhr startet das Schiff an der Schleuse Dreibrücken in Richtung Küstenkanal. Dort wird gewendet und die Fahrt geht zurück bis nach Dreibrücken. Gäste können an den Schleusen und am Anleger des Bootsclubs Kamperfehn aus- und einsteigen. (Aktualisierung 4. Juni 2016: Die Tickets für die Fahrten sind AUSVERKAUFT.)

Der Tag wird ab 16.30 Uhr mit einem gemütlichen Sommerfest am Bootsanleger in Dreibrücken (Mühlenstraße) abgeschlossen – mit leckeren Grillwürstchen, Fassbier (und anderen Getränken natürlich!), Kinderprogramm, Musik… und weiteren Überraschungen. Alle Liebhaber des Elisabethfehnkanals sind dazu eingeladen – „solange der Vorrat reicht“!

 

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Ein wichtiger Tag für das ganze Fehngebiet!

Jetzt rückt der Neubau der Schleuse Osterhausen in greifbare Nähe. Mit der Eigentumsübernahme der Schleuse durch den Landkreis Cloppenburg wurde ein wichtiges Hindernis auf dem Weg zum Neubau überwunden. Für Elisabethfehn und das ganze Fehngebiet ist das ein ganz wichtiges Ereignis, denn dies schafft eine ganz wesentliche Voraussetzung dafür, den letzten schiffbaren Fehnkanal Deutschlands zu erhalten. Am Mittwoch (25.11.2015) haben der Bund als bisheriger Eigentümer und

2015_11_25 NWZ  Kommentar

NWZ 26.11.2015

der Landkreis Cloppenburg die Übergabe der Schleuse besiegelt. Für einen symbolischen Kaufpreis von 1 Euro hat der Landkreis die Schleuse vom Bund erworben. Als Eigentümer kann der Landkreis nun die letzten noch fehlenden Finanzmittel einwerben, die für den Neubau benötigt werden. Der Neubau wird die etwa 150 Jahre alte Schleuse am nördlichen Ausgang des Elisabethfehnkanals ersetzen. Das alte Bauwerk ist marode und auf Dauer nicht mehr funktionsfähig.

Bislang sind rund 75 Prozent der nötigen Finanzmittel für den Neubau vorhanden. Der Landkreis kann erst dann mit den Baumaßnahmen beginnen, wenn alles Geld eingeworben wurde. Ein frühzeitigerer Beginn wäre „förderschädlich“, das heißt: Geldgeber würden ggf. abspringen, wenn mit der Maßnahme begonnen würde, bevor die gesamte Summe auf dem Tisch liegt. Der Landrat sieht insofern das Jahr 2016 als „entscheidendes Jahr“. Das sehen wir auch so – und hoffen auch auf den ersten Spatenstich in 2016.

Die Bürgerinitiative, die vor zwei Jahren als Verein gegründet wurde und heute etwa 650 Mitglieder hat, darunter 25 Vereine und Institutionen aus der Region, kämpft seit drei Jahren für die neue Schleuse. Als im Oktober 2012 bekannt wurde, dass der Bund die Mittel für den Neubau gestrichen hatte, begann der Protest der Bürgerinnen und Bürger, dessen Früchte nun sichtbar werden. Siehe Chronologie der Ereignisse.

Medienberichte zur Schleusenübernahme finden sich hier.

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Kurs Schleusen-Neubau – volle Fahrt voraus!

Auch Politiker waren am Tag des offenen Denkmals unserer Einladung zu einer Schifffahrt auf dem Elisabethfehnkanal gefolgt... hier sehen wir sie nach dem Einlaufen in die Schleuse Dreibrücken.

Auch Politiker waren am Tag des offenen Denkmals unserer Einladung zu einer Schifffahrt auf dem Elisabethfehnkanal gefolgt.

Gute Nachrichten! Der Vertrag, mit dem das Eigentum der Schleuse Osterhausen vom Bund auf den Landkreis Cloppenburg übertragen wird, liegt vor. Er sei „unterschriftenreif“, berichtete der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Meppen, Holger Giest, am Sonntag in Elisabethfehn. Der Amtsleiter war – gemeinsam mit einer Reihe von Politikern – unserer Einladung zu einer Schifffahrt mit der Barkasse EINIGKEIT auf dem Kanal gefolgt. Landrat Johann Wimberg, der ebenfalls an Bord war, zeigte sich erfreut über diese Nachricht. Die beiden sagten zu, jetzt schnell einen Termin für die Unterzeichnung zu vereinbaren.

Dieser Vertrag ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Neubau der Schleuse Osterhausen. Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren hatte Staatssekretär Enak Ferlemann bei einem Zusammentreffen mit der Bürgerinitiative das Versprechen gegeben, dass die Schleuse neu gebaut wird. Der Kreistag des Landkreises Cloppenburg hatte kurz zuvor beschlossen, das Eigentum an der Schleuse zu übernehmen, um damit eine Finanzierung des Neubaus aus verschiedenen Quellen zu ermöglichen.

Unter anderem soll ein nicht unerheblicher Betrag aus Mitteln des Bundes für den Denkmalschutz fließen. Diese Mittel sind allerdings ausschließlich für Projekte und Bauwerke zu bekommen, die nicht im Eigentum des Bundes sind. Der Landkreis als neuer Eigentümer der Schleuse kann diese Mittel jetzt beantragen und damit die letzte Finanzierungslücke schließen. Die Vorbereitungen dafür sind seit langem im Gange. Die Hoffnung, dass die Mittel in 2016 fließen, steigt – und damit auch die Hoffnung auf den ersten Spatenstich für die Schleuse.

Das sind gute Nachrichten. Also: Volle Fahrt voraus!

Das Bild unten zeigt, von rechts: Hans-Hermann Murra (Bürgerinitiative), Holger Giest (Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Meppen), Gabriele Groneberg (Mitglied des Bundestags), Johann Wimberg (Landrat), Ewald Schneider (Gemeinderat Barßel), Heinz Kröger (Vorsitzender des Gemeinderats Saterland), Hans Meyer (Kreistag), Sven Stratmann (Bürgermeister Friesoythe), Uschi Nüdling (Stellv. Bürgermeisterin Gemeinde Barßel), Karl-Heinz Bley (Mitglied des Landtags), Walter Eberlei, Henning Schünemann (beide BI), Josef Wagner (Stellvertretender Bürgermeister Gemeinde Barßel); verdeckt: Hans-Joachim Janssen (Mitglied des Landtags), Judith Vey-Höwener (Gemeinderat Barßel), Irmtraud Kannen (Kreistag).

Auf Einladung der Bürgerinitiative nahmen eine Reihe von Amtsträgern an einer Schifffahrt auf dem Elisabethfehnkanal teil. Das Bild zeigt von rechts: Hans-Hermann Murra (Bürgerinitiative), Holger Giest (Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Meppen), Gabriele Groneberg (Mitglied des Bundestags), Johann Wimberg (Landrat), Ewald Schneider (Gemeinderat Barßel), Heinz Kröger (Vorsitzender des Gemeinderats Saterland), Hans Meyer (Kreistag), Sven Stratmann (Bürgermeister Friesoythe), Uschi Nüdling (Stellv. Bürgermeisterin Gemeinde Barßel), Karl-Heinz Bley (Mitglied des Landtags), Walter Eberlei, Henning Schünemann (beide BI), Josef Wagner (Stellvertretender Bürgermeister Gemeinde Barßel); verdeckt: Hans-Joachim Janssen (Mitglied des Landtags), Judith Vey-Höwener (Gemeinderat Barßel), Irmtraud Kannen (Kreistag). Fotos: Ferdi de Jonge

 

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